Die Google-Bildersuche hat den ersten Teil des umfangreichen Archivs des amerikanischen Fotoreportage-Magazin »Life« ins Internet gestellt. Der Archivbestand umfasst rund 10 Millionen Aufnahmen, vor allem historische Fotos mit den Schwerpunkten 1950er, 1960er und 1970er Jahre – 20 Prozent sind bereits online zu finden unter images.google.com/hosted/life. Die Bilder stehen nach Informationen des Mutterkonzerns Time allen Internetnutzern für den persönlichen Gebrauch zur Verfügung, das Copyright bleibt jedoch bei Time.
Das Potenzial des Life-Services wird die Google-Bildersuche erst nach und nach bereichern, wenn die Bilder über die Standardsuche gefunden werden. Je häufiger die Nutzer das Archiv durchforsten, desto wahrscheinlicher wird es, dass die Bilder bei den Suchergebnissen vorne landen. Gegenüber FAZ.NET sagt Stefan Keuchel, Pressesprecher für Google Deutschland: »Wir erweitern letztlich das Google-Bildarchiv mit zehn Millionen Bildern«. Das heißt in der Praxis: Wer im Suchfeld »”Muhammed Ali” source:life« eingibt, bekommt alle Life-Bilder von Ali bei Google.
Qualitativ braucht sich das Angebot nicht zu verstecken. Time und Google bieten die meisten Scans in einer Auflösung von 300 Pixel/Zoll mit einer respektablen Breite zwischen 900 und 1300 Pixel an.




20% von 10 Millionen sind 2 Millionen. Ich sehe da nur ein paar hundert Bilder.
Ich auch – alleine für den Begriff Marilyn Monroe. Die Ergebnisliste der Life-Bildersuche (»suchbegriff source:life«) ist auf 200 limitiert. Damit zwingt einen Google, die Suche zu verfeinern. Gute Idee.