
Zum dritten Mal findet in Berlin der Europäische Monat der Fotografie statt. Erstmals steht er unter einem Motto: »Noch nie gesehen« heißt die Devise. Über 130 Galerien, Projekträume, Museen und Kulturinstitute beteiligen sich und versprechen einen dichten Reigen von Ausstellungen, Vernissagen, Symposien und Workshops.
Neben zahlreichen über die Stadt verteilten Ausstellungs- und Veranstaltungsorten bietet der MdF zwei zentrale Locations: Die Berlinische Galerie zeigt die Videoausstellung Mutations II – Moving Stills, die historische Panoramaschau mit Straßenzügen Ostberlins So weit kein Auge reicht und Werke des wiederentdeckten Fotografen Hans Robertson. Mit den Uferhallen, einem neuen Kunst- und Kulturzentrum mitten im Berliner Wedding, kommt ein noch wenig bekannter Veranstaltungsort hinzu. Präsentiert werden hier fünf Ausstellungen aus dem Spektrum der zeitgenössischen Fotografie. Die Vernissage in den Uferhallen findet am Samstag, dem 8. November um 19 Uhr statt.
Unsere Abbildung gehört der Ausstellung Gisèle Freund. Reportagen und Portraits zum 100. Geburtstag (Willy-Brandt-Haus) und zeigt Simone de Beauvoir (Paris, 1952; Courtesy Dr. Marita Ruiter, Galerie Clairefontaine, Luxembourg)


