Jahrelang lagerten die Kisten mit Negativen unentdeckt auf dem Dachboden seiner Mutter. Vor einem Jahr fand der Sohn Juri Gottschall sie beim Stöbern: zehntausende Fotografien seines Vaters Dietmar Gottschall, ein erfolgreicher Journalist, der 1997 gestorben war. Er begann zu sortieren und zu archivieren. Weil die Negative nicht beschriftet sind, versucht Gottschall in geduldiger Kleinarbeit einzelne Fotostrecken wieder herzustellen. »Je mehr ich mir ansah, desto begeisterter wurde ich. Ich wollte unbedingt was daraus machen.« erzält er FAZ.net.
Nun plant der Sohn eine Ausstellung mit den Bildern seines Vaters. Eine Auswahl der Fotografien ist jetzt auf der Internetseite dietmargottschall.com zu bewundern. »Die hier gezeigten Arbeiten stammen aus der Zeit der frühen 1960er bis 80er Jahre. Ein ungewöhnlich breites fotografisches Spektrum zwischen alltäglichen Begebenheiten auf der Straße in Deutschland und der Welt und Themen aus der Tätigkeit meines Vaters als Wirtschaftsjournalist. Der Fundus birgt daher auch zahlreiche Fotos bekannter Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kunst.« (alle Abbildungen mit freundlicher Genehmigung von Juri Gottschall)











wunderbare Bilder dabei … Danke für den Link!