
Noch immer gilt ein Handabzug aus der Dunkelkammer als der Standard für Fotografen und Sammler. Der aktuelle SPIEGEL berichtet über die hochentwickelte Drucktechnik des Berliner Repro-Pioniers Dieter Kirchner, der mit einer modernen Heidelberg-Maschine Fotodrucke in bisher nie dagewesener Qualität herstellt (Skia-Photography). Selbst der konservative Star-Fotograf Jim Rakete zeigt sich beeindruckt.
Seit Jahrzehnten fertigt er seine Abzüge in der eigenen Dunkelkammer an. »Im roten Schein einer Lampe wartete er geduldig, bis auf dem weißen Papier im Entwicklerbad die Gesichtszüge der Porträtierten erschienen, erst grau, dann immer dunkler.« Er belichtete zu helle Partien nach und wedelte dort, wo es zu dunkel wurde, fingerfertig wie ein Maler ab.
Nun steht Rakete am Steuerpult einer Industriedruckmaschine, »lang wie ein Eisenbahnwaggon, laut wie eine Diesellok, untergebracht in einer Werkhalle der Druckerei Benatzky in einem Gewerbegebiet im Norden von Hannover. Hier druckt Kirchner direkt vom Negativ, umgeht also den Papierabzug, und schaft Drucke in der Qualität von Vintage Prints. »Plötzlich sehe ich meine eigenen Fotos in völlig neuem Licht.« resümiert Jim Rakete.




Phil Askey von Digital Photography Review veröffentlichte endlich seine lang erwartete
… war seinerzeit der überstrapazierte Begriff schlechthin während meiner Zeit beim Lokalfernsehen. Aus allen Kehlen tönte er, wenn wir mal wieder die Zoomfunktion der Videokamera überstrapazierten. Heute gebe ich diesen Begriff offiziell an die neue 

In einer innovativen Form, die unüblicherweise vertikal ausgerichtet war, steckte die Kraft der 256 Graustufen. Auf einem internen Speicher von einem Megabyte Kapazität konnten 32 komprimierte TIFF- oder PICT-2-Dateien im Format 367 × 240 Pixel gespeichert werden. Der Belichtungszeitenbereich lag zwischen 1/30 Sekunde und 1/1000 Sekunde, gern auch durch den eingebauten Blitz unterstützt. Die Bilder mussten zur endgültigen Speicherung und Sichtung auf einen PC übertragen werden. Die Möglichkeit, die Fotos direkt nach der Aufnahme zu begutachten gab es erst fünf Jahre später mit der Casio QV-1. Die erste kaufbare digitale Spiegelreflexkamera wurde übrigens ebenfalls im Jahr 1990 präsentiert. Hierfür zeigte sich Kodak mit der auf der Nikon F3 basierenden