Vor genau 3 Jahren startete das Hamburger Magazin Stern in Kooperation mit stern.de und der Bildagentur Picture Press augenzeuge.de, eine Online-Bildagentur für Amateurfotografen. Nach Tsunami und den Londoner Attentaten schien es, als würden Fotos von Amateuren für die Presse immer wichtiger. Die Spielregeln damals: »Jedes Foto, das bei augenzeuge.de hochgeladen wird, wird von den Profis der stern-Bildredaktion gesichtet und kann dann für den Abdruck im Stern reserviert oder zur Vermarktung durch die Agentur Picture Press freigegeben werden, die die Bilder zum Teil weltweit anbietet. Das Honorar für die Bildrechte geht zu gleichen Teilen an den Fotografen und die Agentur.«
Inzwischen wissen wir, dass Fotoamateure ihr Bilder lieber auf flickr und twitter veröffentlichen. Auch aus diesem Grund ist seit dieser Woche Feierabend für das augezeuge-Portal. Stern.de-Chefredakteur Frank Thomsen hatte das Ende jüngst im kress-Interview verkündet: Die Ausbeute von augenzeuge.de habe nicht im Verhältnis zum Aufwand gestanden (kressreport 16/2009). Somit rückt die View-Fotocommunity wieder stärken in den Mittelpunkt, denn dorthin werden augenzeuge.de-Besucher automatisch weitergereicht. Auch hier können Fotografen ihre Bilder der Öffentlichkeit präsentieren – ausgewählte Fotos aus der Community landen dann in der gedruckten View. Auch View war 2006 an den Start gegangen (Fontblog berichtete).



Ein neuer Stern am Fotobuchhimmel: 

Wie bereits 