
© Alec Soth »Alicia«
Das C/O Berlin zeigt noch bis zum 13. Juli die Ausstellung »Paris Minnesota« des amerikanischen Fotografen Alec Soth. Darin werden ganz normale Menschen aus Minnesota gezeigt, die er in teure Fummel von Dior & Co. steckte und vor Ort im Schneematsch oder heruntergekommenen Räumen fotografierte. Seine ursprünglich auf den großen Modeschauen gemachten Aufnahmen fand er konzeptions- und seelenlos, so dass ihm die Idee zu diesem Konzept kam. In der Ausstellung fällt vor allem auf, dass Soth eines kann: Geschichten erzählen. Das ist wohl auch der Grund, warum er seit vier Jahren Magnum-Mitglied ist und für Magazine wie »Fortune« oder »New Yorker« arbeitet. Wer nicht genug von ihm bekommen kann, sollte außerdem die bis zum 28. Juni laufende Ausstellung »Dog Days, Bogotá« in der Berliner Galerie Wohnmaschine besuchen oder ab Herbst [25. Oktober 2008 bis 10. Februar 2009] das Fotomuseum Winterthur.


